Gedanken sortieren

„Wenn Du nicht weißt wo Du hin willst, brauchst Du Dich nicht zu wundern, wenn Du ganz woanders ankommst.“

Diesen Satz hat wohl jeder schon mal gehört, vermutlich in unterschiedlichen Situationen, aber mit der gleichen Kernessenz der Aussage : Denn wer nicht weiß wo er hin will, kann dort auch niemals ankommen. Die Tendenz der Menschheit liegt aktuell in „Weg von“, was man nicht will, das weiß man ziemlich schnell. Aber wie definierst Du die eigenen Ziele am besten? Und wie hälst Du sie am besten fest?

Bei der Definition gibt es eine alt bekannte Faustformel. Ein Ziel muss smart sein. Das bedeutet, es sollte spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert sein. Als Beispiel kannst Du Dir vornehmen 500€ anzusparen.

„Ich spare 500€.“ oder „Bis zum 30.04.2021 in dem ich ab sofort jeden Monat 50€ zurücklege.“

Was denkst Du, wer erreicht sein Ziel leichter, die Person mit der ersten oder die Person mit der zweiten Zielformulierung?

Das Thema der eigenen Ziele und der Erreichung dieser ist quasi eine Wissenschaft für sich, jedoch bewährt es sich, möglichst präzise zu sein in der Formulierung. Nicht nur um zu wissen, wie man dahin kommt, sondern auch um zu sehen, was bereits erreicht wurde. Das demotivierendste auf dem Weg zum Ziel ist es wohl, wenn Du das Gefühl hast immer noch meilenweit entfernt zu sein. Und hierbei ist es egal ob es sich um ein berufliches oder ein privates Ziel handelt. Daher halte Dich bei der Definition immer daran, möglichst genau zu sein, einen zeitlichen Rahmen festzulegen und vor allem ein realistisches Ziel zu nennen, wobei damit nicht ausgeschlossen ist zu Träumen.

Nun zu der Frage, wie man Ziele am besten festhält, wenn diese definiert wurden. Hier ist das Feld der Möglichkeiten je nach Menschentyp variabel. Als visueller Mensch eignet es sich, ein Visionboard zu erstellen. Dabei ist der eigenen Kreativität keine Grenze gesetzt, wenn Du zeichnen kannst, dann male Deine Ziele auf. Oder schneide passende Bilder aus Zeitschriften, beziehungsweise drucke diese aus. Auf meinem Visionboard gibt es eine Ecke für mein Privatleben, für meine berufliche Entwicklung, für Reiseziele und für meine persönliche Entwicklung. Ich kombiniere dabei zum einen Bilder die ich ausschneide mit einzelnen Schlagwörtern, Zitaten oder Sätzen.

Das bringt mich zur zweiten Möglichkeit : Schreibe Deine Ziele auf. Du kannst hierfür einfach ein weißes Blatt verwenden und Deine Ziele klar formuliert aufschreiben. Das ist grade dann von Vorteil, wenn Du Dir Dinge durch Lesen besser einprägen kannst.

Für den Fall, dass Du eher auditiv veranlagt bist, kannst Du Dir Deine Ziele auch aufnehmen (oder jemand anderen sprechen lassen) und immer wieder anhören.

Wichtig ist, egal welche Art der Definition Du verwendest und wie Du Deine Ziele festhältst : Konfrontiere Dich regelmäßig mit Ihnen, sind Sie schriftlich, dann hänge sie in Sichtweite, hast Du sie auf Tonband, dann höre sie regelmäßig an. Halt sie Dir so klar und so oft wie möglich vor, damit sie durch und durch in Deine Gedanken und Dein Unterbewusstsein übertragen werden. Meins hängt gegenüber von meinem Bett, der letzte Blick am Abend und der erste am Morgen – motivierender könnte ich meinen Tag nicht starten 🙂

„Hold the vision, trust the process.“

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